Nachdem der Teichbau abgeschlossen ist, das Wasser in den Teich eingelassen wurde und auch mindestens ein Drittel des Teiches bepflanzt wurde, können nun die Teichpumpe und der Teichfilter ebenfalls angeschlossen werden. Da es sich bei einem Teich um ein künstlich angelegtes Gewässer handelt, ist es sehr wichtig, eine Teichpumpe sowie auch ein Teichfilter in den Teich zu integrieren. Während ein natürlicher Teich das biologische Gleichgewicht von selbst halten kann, braucht der künstlich angelegte Teich eine Filteranlage um ein biologisches Gleichgewicht halten zu können. Durch äußere Einflüsse wie Sonne, Regen, Laub und auch dem Kot der eingesetzten Fische, kann der biologische Haushalt des Teiches beeinflusst werden. Fische sind sehr empfindliche Lebewesen, die ein sauberes Umfeld brauchen, um überleben zu können.
Während die Teichpumpe das Wasser des Teiches in einem ständigen Rhythmus umwälzt, so filtert der Teichfilter all die Unreinheiten aus dem Teich, die dort nicht hineingehören. Durch das Ausfiltern von Schmutzpartikeln, die sich im Teich befinden können, wird verhindert das sich im Teich Schadstoffe bilden können, die den Fischen und auch den Pflanzen schaden könnten. Die Filteranlage sollte von Frühling bis in den späten Herbst hinein in Betrieb genommen werden. Vor allem in den Sommermonaten, wo die Sonne doch relativ viel auf den Teich scheinen wird, ist es besonders wichtig, das der Teich durch den Teichfilter regelmäßig gesäubert wird.
Die Größe des Teichfilters richtet sich nach der Größe des Teiches und der Verschmutzung. Die Filteranlage sollte ungefähr 10% des Teichvolumens fassen und reinigen können.
Zur Auswahl stehen zwei verschiedene Arten von Teichfiltern. Einmal der Teichfilter, der sich im Wasserbereich des Teiches befindet, dieser hat den Vorteil, das er von außen nicht zu sehen ist. Nachteilig ist jedoch, dass der innenliegende Teichfilter einen großen Aufwand bei der Reinigung mit sich bringt, da er jedes Mal wieder aus dem Teich genommen werden muss und natürlich auch wieder hineingestellt werden muss. Innenliegende Teichfilter eignen sich eher für kleine Teiche.
Der Vorteil eines außen liegenden Teichfilters ist es, das er sehr leicht zu reinigen ist. Sollten technische Probleme auftreten so ist der außen liegende Teichfilter auch hier im Vorteil. Bei den Filtermaterialien gibt es verschiedene Möglichkeiten. Absehen sollte man von der Teichfilterwatte, sie verschmutzt sehr leicht und muss dementsprechend oft gereinigt oder ausgewechselt werden. Wesentlich effektiver haben sich Tonröhrchen bewährt, sie sind sehr aufnahmefähig, was den Schmutz betrifft, und lassen sich sehr leicht reinigen. Auch der Algen-und Keimbildung kann man mit einem Teichfilter entgegenwirken, indem man einen Teichfilter mit zusätzlichem UVC-Licht für den Teich wählt.